Die Regio Challenge 2025 und der Aktionsmonat September
Im September war viel los! Neben unserem Bio-Hoffest auf dem Hofgut Klein Schneen, das den Auftakt zur Regio Challenge bot, fanden weitere vielfältige Veranstaltungen über den gesamten Monat statt und boten ein tolles Programm in der Region.
Unter dem Motto „Iss, was um die Ecke wächst“ fand vom 15. bis 21. September 2025 in der Region Göttingen und Südniedersachsen die Regio Challenge statt. Gemeinsam mit dem Ernährungsrat organisierten wir diese Aktion mit dem Ziel, ein Bewusstsein für regionale Ernährung und kurze Lieferketten zu schaffen.
Teilnehmende wurden eingeladen, eine Woche lang möglichst ausschließlich Lebensmittel zu konsumieren, die in einem Umkreis (z. B. 50 km rund um Göttingen) produziert wurden. Pro Tag durften zwei „Joker“ verwendet werden, also Produkte, die außerhalb der Region stammen – etwa Tee, Pfeffer, Kaffee oder Kakao – um gewisse Gewohnheiten nicht völlig auszuschließen. Es sollte weniger Verzicht als vielmehr Bewusstsein schaffen – für Herkunft, Verarbeitung, Landwirtschaft und regionale Wertschöpfung. Im Zeitraum der Regio Challenge wurden über 30 Teilnehmende mit wertvollen Infos versorgt, die über Rezepte und Einkaufstipps hinausgingen. Mit dabei waren u.a. die Vorstellung von regionalen Bio-Betrieben und Themen wie Lebensmittelverschwendung oder das Haltbarmachen von Lebensmitteln.
Unter den aktiven Teilnehmenden wurden drei Präsentkörbe mit bio-regionalen Produkten verlost. Auf dem Gänselieselfest am 28.09.2025 in der Göttinger Innenstadt, konnten wir diese überreichen. Mit einem Infostand präsentieren wir uns auf dem Fest als Öko-Modellregion und zeigten die Vielzahl unsere Bio-Betriebe und Verkaufsstätten.
Der Aktionsmonat September bot zahlreiche Veranstaltungen, um Produzent*innen sowie Anbau‑ und Verarbeitungswege kennenzulernen und die Verbindung zwischen Konsumentinnen und regionaler Bio-Landwirtschaft sichtbarer zu machen. Darunter waren Hoffeste, Bauernmärkte, Mitmach‑Aktionen und Führungen, die viele interessierte Besucher*innen lockten. Wir sind sehr zufrieden mit der Beteiligung in der Region und würden uns freuen, wenn wir im nächsten Jahr noch mehr Menschen dafür begeistern können!