Jugendschutz

 Das Modellprojekt „stay#dorfkind“ zur Stärkung demokratischer Jugendkultur im ländlichen Raum findet im Rahmen der Jugendarbeit des Landkreises Göttingen statt. Es wird von 2020 bis 2024 gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Die Arbeit des Modellprojekts stärkt das demokratische Denken und Handeln von jungen Menschen an drei Standorten im Landkreis Göttingen, die im Laufe des Projekts zu demokratischen Jugendkulturdörfern aufgebaut werden sollen.

Wir erarbeiten mit Jugendlichen in ihren Orten eine verlässliche pädagogische Alternative der offenen Jugendarbeit. Dadurch soll an Orten mit ausgedünnten Angeboten für junge Menschen eine gemeinsame Basis geschaffen werden, die auch Orientierungen hin zu antidemokratischen und extrem rechten Szenen etwas entgegensetzen kann.

Ziel unserer Arbeit ist es,

  • mit Jugendlichen in drei strukturschwachen ländlichen Orten durch unsere pädagogische Arbeit eine starke demokratische, jugendkulturelle Alternative zu erarbeiten
  • zusammen mit lokalen Akteur*innen das demokratische Zusammenwirken im Gemeindeleben zu stärken
  • gegenüber diskriminierenden und menschen(gruppen)feindlichen Denkweisen zu sensibilisieren und demokratische Haltungen bei jungen Menschen zu  fördern
  • der Entstehung bzw. Verfestigung menschenfeindlicher Orientierungen effektiv entgegenzuwirken

Wir arbeiten...

  • sozialraum- und lebensweltorientiert
  • geschlechterreflektierend
  • ressourcen- und beziehungsorientiert
  • präventiv
  • mit einem Methodenmix aus Streetwork, Freizeitpädagogik, Jugendkulturarbeit und politischer Bildung

Zu Ihren Ansprechpartnern.

 

 

 

 

 

Das Modellprojekt "Respekt für Vielfalt – Gemeinsam gegen Menschenfeindlichkeit" hatte die Prävention extrem rechter Orientierung bei jungen Menschen zur Aufgabe. Es wurde von 2015 bis 2019 im Rahmen der ersten Förderperiode des Bundesprogramms "Demokratie leben!" durch das Bundesfamilienministerium gefördert.

Bei "Respekt für Vielfalt" handelte es sich um ein Modellprojekt, bei dem neue Möglichkeiten präventiver kommunaler Jugendarbeit gegenüber extrem rechten Radikalisierungsprozessen entwickelt wurden.

Das Projekt umfasste folgende Schwerpunkte:

  • Pädagogische Präventionsarbeit bei menschen(-gruppen)feindlichen, diskriminierenden und extrem rechten Orientierungen und Handlungen bei Jugendlichen
  • Unterstützung und Beratung beim pädagogischen Umgang mit extrem rechts gefährdeten bzw. orientierten Jugendlichen für Angehörige, Institutionen und pädagogisch Tätige
  • Sozialräumliche Unterstützung beim Aufbau und der Stärkung demokratischer (Jugend-)Kulturen und zivilgesellschaftlicher Arbeit gegen Rechtsextremismus

Flyer Respekt fuer VielfaltPDF-Datei (401 KB)

Flyer FamilienberatungPDF-Datei (0,6 MB)

Das Projekt wurde vom Projekt stay#dorfkind abgelöst.

 

 

PaC steht für „Prävention als Chance“ und ist ein institutionenübergreifendes Programm zur Gewaltprävention. Leitziel ist es, Prävention in den Bildungseinrichtungen und Kommunen nachhaltig zu verankern.

Gewaltprävention im Rahmen von PaC bedeutet, sozialen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen zu stärken und respektvoll miteinander umzugehen. So werden verschiedenen Formen von Gewalt wie zum Beispiel Mobbing oder körperliche Gewalt präventiv verhindert.

PaC wendet sich an Institutionen im Landkreis Göttingen im frühkindlichen und schulischen Bildungsbereich:

  • Kindertagesstätten
  • Grundschulen
  • Schulen im Sekundarbereich I und II
  • Förderschulen
  • Berufsbildenden Schulen

Eine Ausweitung des Programmes ist angedacht.

Durch die Einbindung aller Bildungseinrichtungen im jeweiligen Programmgebiet entsteht ein umfassendes und über die verschiedenen Altersstufen hinweg wirkendes Angebot. Mit dem Programm Pac wird ein Dach geschaffen, das Gewaltpräventionsmaßnahmen im Sozialraum miteinander vernetzt und aufeinander abstimmt. Langfristig wird so ein gemeinsames Präventionsverständnis in einer Kommune geschaffen.

Das Programm PaC wurde entwickelt vom Gemeinde Unfallversicherungsverband Hannover und dem Landeskriminalamt Niedersachsen und wird finanziert vom Landkreis Göttingen und den am Programm beteiligten Kommunen.

Weitere allgemeine Informationen finden Sie unter www.pac-programm.de.

Die Koordinatorin des Programms im Landkreis Göttingen steht Ihnen gern für Fragen zur Verfügung.

Die Aufsuchende Jugendarbeit (AuJa) ist Teil des Fachdienstes Kinder- und Jugendarbeit, Jugendschutz, Jugendberufshilfe. Schwerpunkt ist die Arbeit mit Jugendlichen, die einen Bedarf an Unterstützung haben.

Ziel der Aufsuchenden Jugendarbeit ist es:

  • Jugendliche zu stärken und ihre Kompetenzen zu erweitern,
  • Jugendliche dazu zu befähigen, eigenständig kompetente Entscheidungen zu treffen,
  • im Sozialraum ein Klima der gegenseitigen Akzeptanz von Jugendlichen und Erwachsenen zu schaffen,
  • Konflikte gemeinsam mit den Jugendlichen zu lösen,
  • Mädchen* und Jungen* zu unterstützen, die besondere soziale und persönliche Bedarfslagen haben,
  • durch die Arbeit präventiv zu wirken.

Wir haben unsere Ohren an der Lebenswelt von Jugendlichen, begegnen ihnen auf Augenhöhe und nehmen ihre Perspektiven und Interessen ernst. Dies gewährleisten wir auch durch unsere Präsenz im öffentlichen Raum mit der Methode Streetwork. In unserer Arbeit kooperieren wir kontinuierlich mit Schulen und anderen Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe.

AuJa-Imagefilm 

Einen Eindruck von den Schwerpunkten unserer Arbeit bietet der Imagefilm - schauen Sie einfach mal rein.

Wir sind ansprechbar:

  • wenn Sie Fragen zu den Themen Gewalt, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit, Drogenkonsum von Jugendlichen und ähnliches haben.
  • für Jugendliche, bzw. Cliquen bei akuter oder länger andauernden Konfliktsituationen wie z. B. Mobbing, Schulden, (sexualisierter) Gewalterfahrung.
  • wenn es zu vermehrten Konflikten im Gemeinwesen kommt und Jugendliche involviert sind.
  • wenn Jugendliche, bzw. Cliquen oder kommunale Vertreter*innen nach Möglichkeiten suchen, einen angemessenen Treffpunkt zu finden.
  • wenn es zu schwerwiegenden Konflikten in einer Schule oder Klasse kommt.
  • wenn ein bestehender oder neugegründeter Runder Tisch oder ein Präventionsprojekt in einer Gemeinde Fragen zu jugendrelevanten Themen hat.

Wir arbeiten:

  • aufsuchend,
  • gendersensibel,
  • vertraulich,
  • lebenswelt- und
  • ressourcenorientiert und
  • präventiv.

Zu Ihren Ansprechpersonen bitte klicken.

Das Jugendalter ist eine besondere Zeit im Leben von Mädchen und Jungen. Nie wieder sind Menschen so aufnahmebereit und wandlungsfähig. In diesen Jahren der seelischen Achterbahnfahrt haben Mädchen und Jungen Lust und Neugier auf Unbekanntes, neue Erfahrungen, Grenzen auszutesten und Risiken einzugehen.

Gesellschaftlichen Bedingungen verändern sich rapide. Es bieten sich unendliche Angebote - aber nicht selten verbunden mit Gefahren für eine gesunde Entwicklung der Persönlichkeit junger Menschen.

Der erzieherische Kinder- und Jugendschutz (§ 14 Kinder- und Jugendhilfegesetz) beinhaltet den vorbeugenden und erzieherischen Aspekt. Damit Mädchen und Jungen für sich und andere Verantwortung übernehmen können, sollen sie in ihrer Entwicklung unterstützt werden, sich zu kritik- und entscheidungsfähigen jungen Menschen zu entwickeln. Dazu werden pädagigische Konzepte entsprechend dem Alter, dem Geschlecht und des Lebensalltags entwickelt.

Eltern, Erziehungsberechtigte, pädagogische Fachkräfte und Multiplikatoren werden durch Angebote unterstützt, befähigt und sensibilisiert, um Probleme und Konflikte von Mädchen und Jungen zu erkennen und zu lösen.

Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz umfasst:

  • Sucht
  • Gewalt, Aggression, Mobbing
  • politischer Extremismus
  • neureligiöse Bewegungen
  • Medien
  • Häusliche Gewalt
  • sexueller Missbrauch
  • Kindesmisshandlung, Vernachlässigung
  • Sexualpädagogik
  • Gesundheitserziehung
  • Jugendarbeitsschutz


Informationen und Arbeitsmaterialien zu den Themenbereichen finden Sie unter den weiterführenden Links.

Wir bieten:

  • Informationsmaterial und Beratung zu allgemeinen und spezifischen Fragen
  • Informationsveranstaltungen
  • pädagogische Bildungs- und Erlebnisangebote
  • Informations- und Fortbildungsangebote für Eltern, pädagogische Fachkräfte, Multiplikatoren
  • Koordination, Beratung und Zusammenarbeit mit und von Arbeitskreisen, Fachgremien und Trägern der Kinder- und Jugendarbeit vor Ort (Jugendbüros, Vereine, Verbände)

zu Ihren Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern

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