IDAHOBITA* in Göttingen
Gerl-Plein und Broistedt hissen Flagge am Göttinger Kreishaus
Den Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*- und Asexuellen-Feindlichkeit (IDAHOBITA*), am Samstag, 17.05.2025, begehen Landkreis und Stadt Göttingen wieder gemeinsam. Die Regenbogenflagge wird um 12:00 Uhr von der stellvertretende Landrätin Maria Gerl-Plein und Oberbürgermeisterin Petra Broistedt am Göttinger Kreishaus gehisst.
Auch am Osteroder Kreishaus wird die Regenbogenflagge wehen. Der IDAHOBITA* wird mittlerweile in über 130 Ländern gefeiert, auch der Landkreis zeigt gemeinsam mit der Stadt Göttingen Flagge: Die Regenbogenfahne ist seit den 1970er Jahren das Symbol der lesbisch, schwulen, bi, trans*, inter* und queeren („LSBTIQ*“) Bewegung. Stadt und Landkreis Göttingen setzen mit dem Hissen der Flagge ein Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität. Beim Flaggehissen wird es Redebeiträge und kleine Aktionen u.a. vom Verein „Queeres Zentrum“, einem Treffpunkt, Veranstaltungs- und Beratungszentrum, dem ehrenamtlichen Bildungs- und Aufklärungsprojekt „SCHLAU Göttingen“ und der Göttinger Aidshilfe geben.
Von Montag, 19.05.2025, bis Donnerstag, 29.05.2025, ist im Foyer des Kreishauses Göttingen eine öffentliche Ausstellung mit dem Titel „Jede*r hat ein Geschlecht: das eigene“ zu sehen. Diese gibt Einblick in die Lebensrealitäten intergeschlechtlicher Menschen.
Stadt und Landkreis bekennen sich zur Charta der Vielfalt
Das Thema Diversität beschäftigt die Verwaltungen auch über den IDAHOBITA* hinaus: So haben der Landkreis Göttingen im Jahr 2019, und die Stadt Göttingen im Jahr 2016, die Charta der Vielfalt unterzeichnet und damit die konkrete Absicht erklärt, Vielfalt in ihren Dimensionen Lebensalter, Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Behinderung, ethnische Zugehörigkeit und Herkunft, Religion und Weltanschauung, sowie soziale Herkunft – mit Offenheit und Wertschätzung zu begrüßen.
Aktive Aufklärung für mehr Toleranz
Sowohl nach außen als auch innen setzen Stadt und Landkreis Göttingen deutliche Zeichen gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aufgrund sexueller Orientierung und geschlechtlicher Identität. Die Regenbogenbank am Göttinger Kornmarkt und das Installieren von queeren Ampeln sind beispielhafte Aktionen der Stadt Göttingen. Aber auch die Sensibilisierung von Mitarbeitenden ist der Stadt Göttingen ein Anliegen. So werden für Mitarbeitende und insbesondere Führungskräfte regelmäßig Fortbildungen zu unbewussten Vorurteilen und Antidiskriminierung angeboten.
Auch in diesem Jahr gibt es anlässlich des IDAHOBITA*s wieder eine Fortbildung für interessierte Mitarbeitende des Landkreises und der Stadt Göttingen rund um das Thema „LSBTIQ* und Mikroaggressionen“ und ein Treffen des Queeren Mitarbeitenden-Netzwerks der Stadt. Gemeinsam widmen sich Stadt und Landkreis außerdem seit 2023 im „Modell Göttingen“ aktiv der Antidiskriminierungsarbeit.