Behelfsbrücke bei Friedland: Landkreis Göttingen verfolgt tragfähige Lösung für den Erhalt der Behelfsbrücke

Der Landkreis Göttingen arbeitet mit Hochdruck daran, für die Behelfsbrücke bei Friedland eine verkehrssichere und rechtliche Lösung im Sinne der Radfahrer*innen zu erreichen. Die Kreisverwaltung will, dass die Brücke für den Radverkehr nach Möglichkeit erhalten bleibt, auch wenn dafür Anpassungen notwendig sein sollten.

Die Situation der Radfahrer*innen vor Ort nimmt der Landkreis Göttingen sehr ernst. Die Behelfsbrücke ist für viele Menschen im Alltag wichtig. Deshalb setzt sich die Kreisverwaltung dafür ein, dass schnell eine belastbare Lösung gefunden wird.

Dazu steht der Landkreis Göttingen in engem Austausch mit der Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV) als zuständigem Baulastträger sowie mit der Gemeinde Friedland. Aus Sicht der Kreisverwaltung ist klar: Die derzeit festgefahrene Situation kann so nicht bleiben. Es braucht zeitnah eine tragfähige Perspektive.

Auch wenn der Landkreis die Behelfsbrücke nicht geplant, genehmigt oder gebaut hat und nicht Baulastträger ist, nutzt die Kreisverwaltung alle Möglichkeiten, um zu einer tragfähigen Lösung beizutragen. So wurden ein Ingenieurbüro für die Tragwerksplanung und ein Prüfstatiker beauftragt. Parallel prüft die Kreisverwaltung, was aus Sicht des Natur- und Wasserschutzes möglich ist.

Aus Sicht der Kreisverwaltung gilt zugleich: Ein von Anfang an geordnetes und mit allen Beteiligten abgestimmtes Verfahren hätte dazu beigetragen, die Behelfsbrücke als sichere Umleitungsstrecke zu nutzen. Das war leider nicht der Fall. Auch die notwendigen Unterlagen lagen dem Landkreis nicht vor und werden nun eingeholt.

Die Kreisverwaltung hat zudem bei der NLStBV angeregt, den geplanten Brückenbau und den vorgesehenen Radwegebau möglichst zusammenzulegen und zeitlich aufeinander abzustimmen. Ziel ist es, die Einschränkungen für Radfahrer*innen so gering wie möglich zu halten.